October 17, 2023

Flight Schedule 2024 - EMMEN Air Force Base

 With the biggest Airshow in Switzerland 2024, Emmen is the main base for the Patrouille Suisse



July 11, 2023

Patrouille Suisse flies again

 After the accident with 2 F-5 Tiger last month, the Display Team returns to normal flight.


Patrouille Suisse zurück im normalen Flugbetrieb

Bern, 11.07.2023 - Die Patrouille Suisse nimmt ihren normalen Flugbetrieb wieder auf. Zwei Trainingseinheiten konnten erfolgreich durchgeführt werden. Der Überflug der Kunstflugstaffel am 14. Juli 2023 am Basel Tattoo findet statt.

Nach dem Zwischenfall bei einem Training am 15. Juni 2023 im Raum Baar/Zug hat die Patrouille Suisse ihren Flugbetrieb schrittweise wieder aufgenommen. Gestern konnte die Kunstflugstaffel zwei Trainingseinheiten im Raum Freiburg erfolgreich durchführen. Damit kehrt die Patrouille Suisse in ihren normalen Flugbetrieb zurück. Das Display Control Committee, das zuständige Kontrollorgan der Luftwaffe, hat dazu das Einverständnis erteilt.

Der nächste Auftritt der Patrouille Suisse ist der Überflug am 14. Juli 2023 am Basel Tattoo.

Am 15. Juni 2023 hatten sich zwei Flugzeuge der Patrouille Suisse des Typs F-5 Tiger bei einem Training im Raum Baar/Zug touchiert. Die Ermittlungen der Militärjustiz sind nach wie vor im Gange. Fragen zum Verlauf sowie zu Erkenntnissen aus den Ermittlungen sind an die Militärjustiz/das Oberauditorat zu richten.


Adresse für Rückfragen

Stefan Hofer
Armeesprecher
+41 58 463 37 41

Kommunikation Militärjustiz
+41 58 464 70 13
medien@oa.admin.ch

June 15, 2023

Patrouille Suisse - two Tiger F-5 touched during training flight



One Tiger has lost the nose, the other has damaged parts on the other end of the aircraft. Both aircrafts safely landed in Emmen.

Zwischenfall beim Training der Patrouille Suisse

(Letzte Änderung 15.06.2023)

Bern, 15.06.2023 - Heute Vormittag haben sich zwei Flugzeuge des Typs F-5 Tiger bei einem Training der Patrouille Suisse im Raum Baar/Zug touchiert. Sämtliche Flugzeuge konnten anschliessend sicher landen und die Piloten blieben unverletzt. Die Militärjustiz hat die Untersuchungen aufgenommen.

Beim Training für das Display am Eidgenössischen Jodlerfest in Zug am kommenden Wochenende touchierten sich zwei Flugzeuge des Typs F-5 Tiger in der Luft.

Bei einem F-5 Tiger ist die Flugzeugnase abgebrochen und an die Fassade eines Hauses geprallt. Beim Aufprall zersprangen auch die Scheiben des Hauses und durch die Glassplitter wurde eine Person leicht verletzt. Bei der Touchierung der beiden Flugzeuge wurde der Bremsschirm des einen Flugzeuges ausgelöst und ist ebenfalls auf den Boden gefallen.

Alle sechs am Displaytraining involvierten Flugzeuge F-5 Tiger konnten in Emmen landen. Die Piloten bleiben unverletzt.

Die Militärjustiz hat die Untersuchungen aufgenommen.

Die Luftwaffe hat entschieden, den Flugbetrieb der Patrouille Suisse zu sistieren. Somit findet die geplante Flugvorführung am Jodlerfest in Zug am Wochenende nicht statt.

 

 


Adresse für Rückfragen

Mathias Volken
Armeesprecher
+41 58 464 48 08

May 20, 2023

Delivery of air-to-air guided missiles AIM-120 C-7

 

(photos/text via Armasuisse)

Bern, 16.05.2023 - armasuisse has accepted a further delivery of the radar-guided missiles model AIM-120 C-7 approved with the 2017 armament programme. The transport took place today on board an US Air Force Lockheed C-130J. The aircraft landed at the Payerne Military Air Base in the morning.

The delivered radar-air-to-air-guided missile AIM-120 C-7 AMRAAM (Advanced Medium Range Air-to-Air Missile) is a latest generation model. It is intended for the armament of the combat aircraft F/A-18 of the Swiss Air Force and replaces and supplements in part the predecessor model AIM-120 B purchased with the 1992 (RP92) armament programme.
The guided missile will be primarily used at distances outside the field of vision and is capable of engaging with the target in all weather conditions. It has a data link to the F/A-18 carrier aircraft for the target briefing in the first flying phase as well as via own radar – what is known as the seeker head – for independent detection or tracking of the target in the final flying phase. The new radar-guided missile of the Swiss Air Force is in use in large numbers in the US armed forces and other air forces.

The delivered guided missiles are a part of the project approved with the 2017 Armed Forces dispatch “Extension of the period of use of F/A-18 combat aircraft”. In addition to the guided missiles, other procurements will be carried out in this project, such as

  • replacement and renewal of communications systems and night vision aiming devices and adjustments to the aircraft software
  • a structural reorganisation programme
  • adjustments to simulators as well as
  • a logistics package

The overall package approved by Parliament has a volume of 450 million Swiss Francs.

The number of ordered AIM-120 C-7 guided missiles is classified as confidential military information.
In Switzerland, the armament of the F/A-18C/D combat aircraft consists of a radar-guided missile for medium distances (AIM-120 C-7 AMRAAM), an infrared guided missile for short distances (AIM-9X) and a 20-mm on-board gun.
The ordered AIM-120 C-7 guided missiles can also be used by the F-35A after decommissioning of the F/A-18.


Address for enquiries

Kaj-Gunnar Sievert
Head of Communications armasuisse
+41 58 464 62 47





March 31, 2023

F/A-18C accident at the Susten Pass in 2016: charges filed

Bern, March 31, 2023 - The military justice auditor has brought charges against an air traffic controller at Skyguide AG and against a pilot from the Swiss Air Force. The pilot of an F/A-18 C Hornet was killed in the 2016 aviation accident (J-5022) in the Susten Pass region.

Flugunfall am Sustenpass von 2016: Anklage erhoben

Bern, 31.03.2023 - Der Auditor der Militärjustiz hat gegen einen Flugverkehrsleiter der Skyguide AG und gegen einen Piloten der Schweizer Luftwaffe Anklage erhoben. Beim Flugunfall in der Region Sustenpass von 2016 kam der Pilot einer F/A-18 C Hornet ums Leben.

Am 29. August 2016 kollidierte eine F/A-18 C Hornet der Schweizer Luftwaffe mit der westlichen Bergflanke des Hinter Tierberg in der Region Sustenpass. Der Pilot kam dabei ums Leben. Das Flugzeug wurde durch den heftigen Aufprall vollständig zerstört.

Der Kommandant der Luftwaffe erteilte der Militärjustiz am 29. August 2016 den Auftrag, eine vorläufige Beweisaufnahme durchzuführen. Diese diente dazu, den Sachverhalt abzuklären und festzustellen, ob allenfalls die Voraussetzungen für eine Voruntersuchung gegeben sind. Wie die Untersuchungsrichter in ihrem Schlussbericht festhalten, ereignete sich der Unfall im Rahmen eines Kampfflugtrainings. Kurz nach dem Start der Zweierpatrouille auf dem Militärflugplatz Meiringen wollte der später verunfallte Pilot seinen Radar auf das Flugzeug des vorausfliegenden Piloten (Leader) aufschalten, damit er ihm mit seinem Radar folgen konnte. Dies misslang jedoch. In der Folge nahm der später verunfallte Pilot Kontakt mit dem Flugverkehrsleiter von Meiringen auf, um weitere Instruktion zu erhalten. Dieser gab ihm die Anweisung, auf eine Flughöhe von 10'000 Fuss (3'048 m) zu steigen. Der Pilot führte die Anweisungen des Flugverkehrsleiters aus. 58 Sekunden nach diesem letzten Funkverkehr kollidierte der Pilot auf einer Höhe von 3'319 m ü. M. ca. 11 Meter unterhalb des Grats des Hinter Tierbergs mit der Westflanke des Bergs.

Der Flugverkehrsleiter und der Pilot sind der fahrlässigen Tötung (Art. 120 MStG), der fahrlässigen Nichtbefolgung von Dienstvorschriften (Art. 72 Abs. 2 MStG), der fahrlässigen Störung des öffentlichen Verkehrs (Art. 169a Ziff. 1 MStG) und des fahrlässigen Missbrauchs und Verschleuderung von Material (Art. 73 Ziff. 1 Abs. 1 MStG) angeklagt.

Für die Angeklagten gilt weiterhin die Unschuldsvermutung.

Hinweise für Medienschaffende:

Am 7. April 2020 publizierte die Kommunikation Militärjustiz einen Zwischenbericht sowie einen ausführlichen Medienrohstoff über die Ergebnisse der vorläufigen Beweisaufnahme des militärischen Untersuchungsrichters zum Flugunfall vom 29. August 2016. Dieser Text gibt den Stand der Untersuchungen von März 2020 wieder. Er umfasst die Ergebnisse der vorläufigen Beweisaufnahme, jedoch nicht der Voruntersuchung, die erst nach der Publikation des Medienrohstoffs durchgeführt wurde. Dieser Text kann deshalb in Einzelheiten von den Ergebnissen der Voruntersuchung abweichen. 


Adresse für Rückfragen

Kommunikation Militärjustiz
+41 58 464 70 13

Für Fragen, welche die Ausbildung, den Einsatz und die Ausrüstung der Luftwaffe, bzw. die allfälligen Konsequenzen aus dem Flugunfall zum Gegenstand haben:

Kommunikation Verteidigung
+41 58 464 48 08

February 05, 2023

Super Puma Display Team Schedule, 2023

 Another one of our Display Teams - not to miss !



some visuals from the past





January 12, 2023

End of an era - final flights of Swiss Air Force's Pilatus PC-9

After 34 years in duty by the Swiss Air Force, there last three Pilatus PC-9 made the final flights in the last couple of weeks. Our Air-to-Air Session was cancelled due fog, but we where happy to find an nice place on a hill in the Jura mountains ... Thank you @air-to-air.ch






October 12, 2022

PC-24 of Swiss Air Force sold

 

(picture/text by VBS/DDPS)

Swiss Air Force's Jet PC-24 (Immatriculation T-786) - mainly in use by the government - was sold to JoyVida International AG, Interlaken.

Bundesratsjet Pilatus PC-24 verkauft

Bern, 10.10.2022 - Das Unternehmen JoyVida International AG, Interlaken hat beim Bundesamt für Rüstung armasuisse das beste Angebot für den Bundesratsjet Pilatus PC-24 eingereicht und den Zuschlag erhalten. Das Flugzeug wird bis November der neuen Besitzerin übergeben.

An seiner Sitzung vom 16. Februar 2022 hat der Bundesrat das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) beauftragt, die PC-24 von Pilatus zu veräussern. Dies, weil die PC-24 von Bundesrat und den Departementen zum einen nur wenig nachgefragt wurde und dieses Flugzeug zum anderen aufgrund des jungen Alters und des sehr guten Zustandes aktuell noch einen hohen Verkaufswert hat.

Mit diesem Grundsatzentscheid des Bundesrates und dem anschliessenden Ausserdienststellungsauftrag durch die Armee, konnte das Bundesamt für Rüstung armasuisse den Verkaufsprozess für die PC-24 auslösen. Das Flugzeug wurde auf der Internetseite von armasuisse zum Verkauf ausgeschrieben und die Offerten anschliessend durch die Spezialisten von armasuisse geprüft.

Übergabe bis Ende November

Die Käuferin des PC-24, das Unternehmen JoyVida International AG, Interlaken, hat das beste Angebot eingereicht und somit den Zuschlag erhalten. Der Rüstungschef hat den Verkaufsvertrag unterschrieben, sodass die Übergabe an die Käuferin bis Ende November 2022 abgewickelt werden kann. Der marktgängige Verkaufspreis übersteigt den damaligen Erwerbspreis.

Bis zur Übergabe wird die Pilatus PC-24 auf den zivilen Standard zurückgerüstet und die militärische Immatrikulation (T-786) aus dem Luftfahrzeug-Register der Luftwaffe gelöscht.

Weiterentwicklung der Flugzeug-Flotte

Der Lufttransportdienst des Bundes (LTDB) betreibt verschiedene Luftfahrzeuge, die zugunsten der Landesregierung, der Departemente, der Bundesämter und der Armee eingesetzt werden. Zurzeit prüft das VBS Optionen für die Weiterentwicklung der Flotte der «Bundesratsjets».


Adresse für Rückfragen

Kaj-Gunnar Sievert
Leiter Kommunikation armasuisse
+41 58 464 62 47

September 21, 2022

Air2030: Procurement contract signed for the F-35A

Air2030: Procurement contract signed for the F-35A

Bern, 19.09.2022 - National Armaments Director Martin Sonderegger and the Swiss F-35A Program Manager Darko Savic signed the procurement contract on 19 September 2022 at armasuisse in Bern. With this, the procurement of 36 F-35A is contractually agreed. The aircraft will be delivered between 2027 and 2030 and will replace the current fleet of F/A-18 Hornets and F-5 Tigers.

The procurement for the purchase of the 36 F-35A amounts to 6,035 billion Swiss Francs and thus lies within the limits of the maximum financial volume approved by the Swiss electorate. The National Armaments Director Martin Sonderegger and the Program Manager for the procurement of the new combat aircraft, Darko Savic, have signed the contract. For their part, the US authorities have already signed the procurement contract.

In addition to the aircraft, the procurement cost of the F-35A also cover mission specific equipment, weapons and ammunition, a logistics package, mission planning systems, training systems and initial training. Furthermore, the cost for the integration into the Swiss command and control system, for support services by industry, a risk amount, the inflation in the country of manufacturer, the USA, as well as the VAT on imports are also included.

The prices are binding

Switzerland is procuring the aircraft via “Foreign Military Sales” (FMS) from the US government and at the same conditions that it applies to itself. The US government in turn transacts the procurement through its own contract – visible for the DDPS – with the manufacturer company Lockheed Martin. The prices and contractual conditions are defined bindingly in this contract and are also enforced by means of strict supervision.

In addition, Switzerland and the USA have negotiated a specific clause and signed a separate declaration which establishes the fixed price nature of the agreement.

Offset agreement concluded in parallel to the procurement contract

The head of Program Air2030, Peter Winter, and the F-35 Program Manager, Darko Savic, also signed the offset agreement with Lockheed Martin. This forms the basis for the US manufacturer to conduct offset businesses with the Swiss industry. In this manner, Swiss companies receive contracts with a volume of around 2.9 billion Swiss Francs.


Address for enquiries

Kaj-Gunnar Sievert
Head of Communications armasuisse
+41 58 464 62 47



July 06, 2022

Update for the FLORAKO Radar systems

The four radarstations formerly known as FLORIDA System received an upgrade - in the future it will be known as FLORES.


Some of the technology in use you can watch on this movie:


Air2030 – Radarsensoren der Luftwaffe: Erstes System nach Modernisierung im Einsatz

Bern, 15.06.2022 - Die Radarsensoren (genannt FLORES) des Luftraumüberwachungs- und Einsatzleitsystems der Schweizer Luftwaffe werden zurzeit modernisiert. Am 30. Mai 2022 hat armasuisse das erste komplett umgebaute System der Armee für den operationellen Einsatz übergeben. Der Umbau, der unter dem Projekt «Radar» geführt wird, erfolgt stufenweise pro Standort, damit die verbleibenden Systeme der Luftwaffe für die täglichen Operationen zur Verfügung stehen. Die Modernisierung der Radarsensoren ist mit dem Rüstungsprogramm 2016 bewilligt worden.

Seit 2005 betreibt die Schweiz vier Radarstationen im 24/7-Modus. Dafür setzt sie das System FLORAKO ein, dem Luftraumüberwachungs- und Einsatzleitsystem der Luftwaffe. FLORAKO dient dazu, zivile und militärische Flugobjekte zu erkennen respektive zu identifizieren und die Einsätze der Luftwaffe zu führen. Die dazugehörigen Radarsensoren (genannt FLORES) sind Teil des FLORAKO-Systems und müssen modernisiert werden, damit die Funktionsfähigkeit über die kommenden Jahre sichergestellt bleibt.

Um die täglichen Operationen der Luftwaffe durchgehend zu gewährleisten, erfolgt der Umbau der Radarstationen schrittweise und koordiniert je Standort. Der Eingriff in das System ist komplex und erfordert eine umfassende Detailplanung - insbesondere, weil die Umbauarbeiten teilweise unter schwierigen Bedingungen auf bis zu 3000 Meter über Meer zu bewältigen sind. Nach den erfolgreich durchgeführten Abnahme- und Einsatztests hat die Luftwaffe zusammen mit armasuisse am 30. Mai 2022 den ersten voll umgebauten Radar-Standort für den operationellen Betrieb der Luftwaffe zur Nutzung respektive der Führungsunterstützungsbasis der Armee für den Betrieb übergeben. Damit hat das Projekt einen wichtigen Meilenstein erreicht. Nach dem Abschluss der ersten Station hat armasuisse nun mit dem Umbau der nächsten Anlage begonnen.

Bezug zum Programm «Air2030»

Zum Programm «Air2030» zählen nicht nur die Projekte neues Kampfflugzeug (NKF) und bodengestütztes Luftverteidigungssystem grösserer Reichweite (Bodluv GR), sondern auch die Projekte «Radar» und «C2Air». Diese beiden Projekte betreffen den schrittweisen Ersatz beziehungsweise die Modernisierung der Komponenten von «FLORAKO». Sie sind zeitlich vorgelagert und wurden in separaten Rüstungsprogrammen im Parlament beantragt.


Adresse für Rückfragen

Kaj-Gunnar Sievert
Leiter Kommunikation armasuisse
Tel. +41 58 464 62 47